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Von Berliner Hinterhöfen ins MoMA

Das Museum of Modern Art ist momentan das wichtigste Museum für aktuelle Kunst weltweit. „Wer dort eine Ausstellung macht, erreicht Millionen von Menschen.» Klaus Biesenbach ist zu Recht stolz. Als erster Deutscher wurde er als Kurator an das New Yorker Museum berufen. Die Arbeit am MoMA ist bislang der glanzvolle Höhepunkt einer beispiellosen Karriere, die der der ehemalige Medizinstudent vor wenigen Jahren gestartet hatte.

Eigentlich war Biesenbach 1990 in New York, um Medizin zu studieren. Dort erlebte er die Wende und ging kurz darauf nach Berlin. Dort startete er mit einer Gruppe Gleichgesinnter in Sachen Kunst durch und mietete eine ehemalige Margarinefabrik Berlin-Mitte. Die bauten sie zu einem Zentrum für zeitgenössische Kunst aus, den heute international angesehenen Kunst-Werken. Damit war zwar kein Geld zu verdienen, aber Renommee und Erfahrung, die für weitere Projekte genutzt werden konnte.

Eine Eigenschaft kam Biesenbach hierbei zugute: er ist ein Genie des Netzwerkens. Innerhalb kürzester Zeit baute er tragfähige Kontakte zu Künstlern und Entscheidungsträgern in der Politik auf. So bekamen die Kunst-Werke bereits 1994 eine institutionelle Förderung vom Senat und sehr gute Kritiken. Legendär war die Installation von Kunstwerken in «37 Räumen» 1992. Mehr als 100 Künstler aus 20 Ländern präsentierten ihre Kunstwerke eine Woche lang in 37 leerstehenden Räumen in Berlin-Mitte. Das war neu und hat sich insofern fortgesetzt, als Berlin-Mitte heute das Kunstzentrum in Berlin ist. Für Biesenbach war es der große Start in die internationale Kunstszene», wie er selbst sagt.

Der Quereinsteiger setzte seinen Aufstieg konsequent fort. 1996 gründete er die Berlin Biennale, seither eine Institution. Viele der Künstler, die damals dabei waren, stellen heute das Who is Who der aktuellen Kunst vor, sagt Biesenbach. Gleichzeitig wurde er im Kunstzentrum P.S. 1 in Queens als Kurator tätig und pendelte zwischen Berlin und New York. Das P.S. 1 ist eine Zweigstelle des MoMA für aktuelle Kunst und wurde kurz darauf Kooperationspartner der Kunst-Werke. Nebenbei organisierte er internationale Ausstellungen rund um den Globus und wurde der bis dato jüngste Juror in der internationalen Jury der Biennale in Venedig.

Hier hat jemand seine Karriere Schritt für Schritt aufgebaut. Die Berufung nach New York ein großer Fortschritt, aber bestimmt nicht das Letzte, was wir von Biesenbach hören. Den Kunst-Werken will er weiterhin als Berater zur Verfügung stehen. http://www.moma.org

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